GARUUUN

Alles begann um die Jahrtausendwende, als der neue Mathelehrer in der Schule die Namen im Klassenbuch durchging und einen gewissen Garuuun aufrief, weil er es wohl nicht besser entziffern konnte. Die ganze Klasse musste lachen und ein Künstlername war geboren.

Durch Bang la Fresh kam es zu ersten Freestyle-Sessions im Juze Steinmauern. Auch das Beatboxen fand hier seinen Ursprung und riss bis zum heutigen Tag nicht ab. Nach und nach entstanden die ersten eigenen Tracks, bis letztendlich 2004 das erste Album "Zuchthaus" gemeinsam mit Sebow aufgenommen wurde.

Es folgten diverse Auftritte in der Region, das Highlight war aber definitiv die Teilnahme am New Bands Festival 2005 in Karlsruhe mit Sebow und DJ Style. Hier wurde tatsächlich das Kunststück fertiggebracht, sich als einzige Rapformation unter 30 Rockbands durchzusetzen und ins Halbfinale einzuziehen.
Mehrere hundert, bevorzugt Rockfans, bouncten mit den eigenen Fans gemeinsam vor der Bühne und waren sichtlich von den Tracks begeistert.

Mit der Band "Red Island Social Club", die sich aus guten Freunden zusammensetzte wurde nebenbei der Song "Don't know" ausgearbeitet, der immer mal wieder bei Live-Gigs der Band zusammen mit Garuuun als Zugabe gespielt wurde. Hier wurden harte Riffs geschickt mit Rap und Gesang kombiniert.

Im Folgenden Jahr wurde mit Hilfe von Schulfreund und Vollblutgitarrist Uz die Arbeit am zweiten Soloalbum "Trio Inverbale" aufgenommen. Dieses wurde zwar komplett abgeschlossen, jedoch bis zum heutigen Tag nie wirklich released. Auch mit Uz wurde gelegentlich gejamt, auch durch ihn kam das Bedürfniss, Gitarre zu spielen, immer wieder zum Vorschein. Parallel lernte Ruuun auch Hook kennen, der einst schon als Fan vor der Bühne stand, ehe sich die beiden überhaupt kannten...

Hook hatten es die Elemente des Hip-Hop schon immer angetan. Besonders das Beatboxen lag ihm sehr und so ging es auch nicht lange, bis man sich musikalisch aneinander ranwagte. Es folgte eine sehr intensive und experimentelle Zeit, in der in zahlreichen nächtlichen Sessions etliche tolle und vor allem vielseitige musikalische Werke entstanden. Diese fanden dann letztlich ihren Höhepunkt im gemeinsamen Album "Im Wandel der Zeit", das im Mai 2010 bei der selbst ins Leben gerufenen "Springbreak Jam Session" vorgestellt und Ende 2010 released wurde. Neben Hook und Ruuun waren außerdem einige Beats von Tracksel, Bang la Fresh in einem Feature und Sängerin Lil'voice Sam vertreten...

Eine Anfrage von King ov Kingz für einen Auftritt der Schwarzwald Huzzlahz bei besagter Jam Session war der Auslöser, dass ich Sascha Hummel a.k.a. Wurzlzapp (Psycomatic) kennenlernte. Man blieb in Kontakt, Garuuun zog aus privaten Gründen in den Freiburger Raum und so kam eins zum Anderen: Kurze Zeit und einige Treffen später wurde er Teil der Koka-Familie. Es wurden diverse Features für die unterschiedlichsten Projekte aufgenommen. Seit ca. 2013 wird fleißig an Ruuuns neuen Werk gefeilt, dass bis Ende 2017 auf den Markt kommen soll...

Ich habe schon immer versucht, ein vielseitiger Künstler zu sein und nicht einer bestimmten Linie zu folgen. Die Symbiose von Beatbox und Instrumenten in Kombination mit Gitarre, sowie Rap auf diverse Instrumentals war mir schon immer sehr wichtig, weshalb ich grundsätzlich offen für jede Art von Musik bin. Deshalb bin ich mir sicher, dass sich jeder da draußen auf ein sehr abwechslungs- bzw. facettenreiches Album freuen darf. Der Hang zum Perfektionismus ist oft der Grund, warum es sich manchmal zieht wie Kaugummi, aber wie sagt man nicht so schön: "Gut Ding will Weile haben" !!!

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